Suche
  • Bewertungs Killer

Warum negative Google Bewertungen sehr schaden

Aktualisiert: Jan 7

Was früher die Mund-zu-Mund-Propaganda war, ist heute die Google-Bewertung. Sie bringt Unternehmen in einen guten oder einen schlechten Ruf. Doch vielen Bewerteten scheint ihr Image egal zu sein. Aus folgenden Gründen sollte man sich um seine Google-Bewertungen kümmern.

Was Google-Bewertungen bewirken

Statistisch gesehen orientieren sich beinahe 90 Prozent aller Kunden an den Bewertungen im Internet, bevor sie sich für oder gegen ein Unternehmen entscheiden. Negative Google-Bewertungen fallen dabei besonders ins Gewicht, weil Google diese bereits anzeigt, wenn der Interessent den Namen eines Unternehmens in die Suchleiste eingibt und möglicherweise lediglich die Homepage eines Verkäufers aufrufen möchte. Insofern erreicht Google weltweit unzählige Zielgruppen und beeinflusst deren weitere Entscheidungen. Die mündliche Empfehlung eines Einzelnen hingegen hat kaum Auswirkungen auf den künftigen Umsatz des Unternehmens.



Wer negative Google-Bewertungen verfasst

In erster Linie werden negative Bewertungen im Internet von enttäuschen Kunden geschrieben. Sie möchten ihren Frust ablassen und gleichzeitig potentielle Kunden vor Geschäftsbeziehungen mit bestimmten Unternehmen warnen. Wer hingegen von positiven Erfahrungen berichten könnte, unterlässt das Bewerten häufig ganz. Das liegt daran, dass Kunden die perfekte Abwicklung ihres Auftrags als selbstverständlich empfinden. Sie bedenken dabei nicht, dass auch sie auf die Entwicklung ihres Auftragnehmers Einfluss ausüben könnten. Wettbewerber wissen um diese Tendenz. Daher kommt es vor, dass auch sie negative Google-Bewertungen für die Konkurrenz abgeben, selbst wenn sie mit ihr nicht in Kontakt stehen oder je gestanden haben. Dass es sich bei diesen Bewertungen um "Fakes" handelt, erkennt oft nur das betroffene Unternehmen selbst. Dann heißt es, möglichst schnell zu handeln.

Wann Google-Bewertungen gelöscht werden können

Negative Google-Bewertungen lassen sich vom Betroffenen nicht löschen. Verstößt die Bewertung gegen geltendes Recht oder gegen die Richtlinien von Google, kann dies Google gemeldet werden. Google kümmert sich dann um die Löschung, nachdem die Unangemessenheit der Bewertung geprüft wurde. Dies kann mehrere Wochen bis Monate dauern, Geduld ist also gefragt. Weitere Probleme bei negativen Google-Bewertungen sind der persönliche Angriff auf ein Unternehmen oder die Bewerbung der Konkurrenz. Bei Verletzungen des Persönlichkeitsrechts kann es sich um Beleidigungen handeln, die dem Ruf des Unternehmens noch nicht allzu sehr schaden. Schwerwiegender sind die üble Nachrede sowie Verleumdungen, gegen die sich der Betroffene unbedingt wehren sollte.


11 Ansichten